Flohstiche beim Menschen



Flöhe befallen bevorzugt Katzen und Hunde, doch können sie auch Kaninchen befallen. Das Blut dieser Tiere ist die Nahrung der Flöhe, die Flöhe halten sich daher im Fell der Tiere auf. Trotz guter Pflege von Hund oder Katze durch den Menschen ist ein Flohbefall nicht immer zu verhindern, doch man kann vorbeugen, indem man Flohhalsbänder oder Flohpulver benutzt. Der Mensch kann auch von Flöhen gestochen werden, wenn die Flohpopulation groß ist und wenn die Flöhe durch Hunde oder Katzen in die Wohnung eingeschleppt wurden. Flohstiche beim Menschen sind unangenehm, sie jucken stark und können auch allergische Reaktionen auslösen.

Wie sich Flohstiche bemerkbar machen

Beißt der Floh zu, so merkt man das, man verspürt ein Zwicken oder Stechen, das jedoch nicht besonders schmerzhaft ist. Die Beschwerden mit dem typischen Jucken äußern sich erst später. Hat der Floh zugestochen, so kommt es 5 bis 30 Minuten danach zu einer punktförmigen Hauteinblutung, es bildet sich ein roter Punkt auf der Haut. Um ihn herum entsteht eine Rötung oder eine Quaddel, es kann bereits jetzt zum Jucken kommen. Eine Papel, die auch von Bläschen umgeben sein kann, bildet sich nach 12 bis 24 Stunden. War der Floh infiziert, kann diese Papel eitern. Der Juckreiz kann bis zu zwei Wochen andauern. Es kann auch zu allergischen Reaktionen kommen, die sich durch vermehrtes Jucken, starke Schwellungen oder Rötungen äußern. Der Floh sticht oft mehrmals zu, er nimmt Probebisse vor, bis er Blut bekommt. Daher liegen oft mehrere Flohstiche dicht nebeneinander. Flohstiche beim Menschen treten besonders häufig an

  • Achselhöhlen
  • Ellen- und Kniebeugen
  • Beinen und Füßen
  • Hüften

auf.

Den Juckreiz behandeln

Flohstiche beim Menschen jucken stark, daher neigt man zum Kratzen. Das sollte man jedoch unbedingt vermeiden, da es dadurch schnell zu Entzündungen kommen kann, wenn die Haut erst beschädigt ist und blutet. Daher sollte man frühzeitig, wenn man den Flohstich bemerkt, mit der Behandlung beginnen. In der Apotheke werden juckreizstillende Gels angeboten, sie sind gut geeignet, um die Flohstiche zu behandeln. Mehrmals am Tag, immer dann, wenn es juckt, sollte das Gel auf die Flohstiche aufgetragen werden. Treten allergische Reaktionen auf, sollte man den Arzt konsultieren, der dann eine Salbe mit Antihistaminika verordnen wird. Bei weniger starken allergischen Reaktionen kann man in der Apotheke eine leicht konzentrierte antihistaminhaltige Salbe kaufen. Die Behandlung führt man so lange fort, bis die Schwellung und der Juckreiz abgeklungen sind.

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