Wie sehen Flohbisse aus?



Nicht nur Hunde oder Katzen können von Flöhen befallen sein. Bei Hunden und Katzen sitzen die Flöhe im Fell, um ihre Wirtstiere zu beißen und sich von deren Blut zu ernähren. Auch menschliches Blut schmeckt den Flöhen, vor allem, wenn sie auf den Menschen übergreifen, die Population bereits groß ist und sich ein Hund oder eine Katze nicht in der Nähe befindet. Man merkt es, wenn der Floh beißt, das verursacht allerdings keine Schmerzen. Juckt es auf der Haut und ist eine gerötete oder geschwollene Stelle vorhanden, kann das ein Flohbiss oder ein Mückenstich sein. Viele Menschen verwechseln Flohbisse mit Mückenstichen, doch sehen Flohbisse anders aus. Wie sehen Flohbisse aus?

Gerötete und juckende Stellen auf der Haut

Flohbisse haben einen roten Punkt in der Mitte, er ist von einer geröteten oder geschwollenen Quaddel umgeben. Es können sich auch Bläschen rund um den roten Punkt bilden, die Quaddel kann auch eitern. Das ist dann der Fall, wenn der Floh bereits infiziert war. Häufig liegen mehrere Flohbisse dicht beieinander. Zwei oder drei benachbarte Bisse sind keine Seltenheit, denn der Floh nimmt oft erst einige Probebisse vor, um Blut zu erhalten. In schwerwiegenden Fällen sind ganze Hautareale mit Flohbissen besetzt. Bevorzugte Stellen, an denen Flöhe beißen, sind

  • Achselhöhlen
  • Hüften
  • Füße und Beine
  • Ellen- und Kniebeugen.

Flohbisse verändern sich im Laufe der Zeit. Etwa 5 bis 30 Minuten nach dem Biss kommt es zu einer punktförmigen Einblutung in der Haut, um die sich eine Rötung oder eine Quaddel bildet. Es kann dann bereits zum Juckreiz kommen. Die typische juckende Papel, die an einen Mückenstich erinnert, bildet sich nach 12 bis 24 Stunden. Es kann ein bis zwei Wochen dauern, bis diese Papel verschwindet.

Flohbisse mit allergischen Reaktionen

Bei empfindlichen Personen kann es auch zu einer allergischen Reaktion kommen. Sie zeigt sich durch eine starke Rötung oder eine Schwellung, der Juckreiz ist besonders stark. Bemerkt man eine solche allergische Reaktion, sollte man den Hausarzt konsultieren. Er wird eine antihistaminhaltige Salbe oder Tabletten verordnen.

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